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Prof. Nico Hofmann

Filmproduzent und Geschäftsführer der UFA Cinema GmbH

Prof. Nico Hofmann  (4. Dezember 1959 in Heidelberg)

Nach einem Zeitungs-Volontariat studierte Hofmann an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und gab mit „Land der Väter, Land der Söhne“ sein Kinodebüt, für das er 1989 den Bayerischen Filmpreis erhielt. Seine ersten Folgen des RTL-Serienklassikers „Balko“, der Justizkrimi „Der große Abgang“ und der medienkritische Thriller „Der Sandmann“ mit Götz George erregten Aufsehen und Hofmann avancierte in den 1990er Jahre zu einem der erfolgreichsten deutschen Regisseure. 1998 verabschiedete er sich mit dem Kino-Thriller „Solo für Klarinette“ von der Regie, um die Produktionsfirma teamWorx Television & Film GmbH zu gründen. In den folgenden Jahren erzielte er mit Event-Produktionen sowie ambitionierten Filmen wie „Wolfsburg“, „Toter Mann“, „Stauffenberg“, „Nicht alle waren Mörder“ und „Das Wunder von Berlin“ große Erfolge bei Publikum und Kritik und gewann zahlreiche Preise (u.a. Deutscher Fernsehpreis, Adolf-Grimme-Preise, Die Goldene Kamera). Zu den herausragenden Produktionen von Nico Hofmann zählt neben „Dresden“ der preisgekrönte historische Zweiteiler „Die Flucht“, der bei seiner Ausstrahlung im März 2007 mehr als 13 Millionen Zuschauer erreichte. Die Produktion wurde unter anderem mit dem Publikums-BAMBI sowie als „Bester TV-Film“ beim Shanghai Television Festival ausgezeichnet und erhielt in gleich drei Kategorien den Deutschen Fernsehpreis.

Zu den Produktionen von Nico Hofmann, die 2008 ausgestrahlt bzw. produziert werden, zählt neben „Mogadischu“ (Regie: Roland Suso Richter) über die Entführung der „Landshut“ im Oktober 1977 mit Thomas Kretschmann, Herbert Knaup, Nadja Uhl, Simon Verhoeven, Saïd Taghmaoui, Christian Berkel und Jürgen Tarrach der Dreiteiler "Die Patin" mit Veronica Ferres in der Hauptrolle sowie "Der Vulkan" (Regie: Uwe Janson) mit Matthias Koeberlin, Katharina Wackernagel, Yvonne Catterfeld, Heiner Lauterbach und Armin Rohde als Hauptcast sowie Katja Riemann, Pasquale Aleardi, Jenny Elvers-Elbertzhagen und Ursula Karven. Weitere Projekte waren der doku-fiktionale Fernsehfilm "Dutschke" von Stefan Krohmer (Regie) und Daniel Nocke (Buch) über die Galionsfigur der 68-Bewegung - sowie "Helmut Kohl - Der Film" (AT). In Kürze werden der Zweiteiler "Die Grenze",  "Grzimek" sowie "Laconia" gedreht.

Nico Hofmann wurde für seine Leistungen als Produzent und Regisseur vielfach ausgezeichnet. Für seine besonderen Verdienste im Bereich Fernsehfilm erhielt er 2006 den Hans-Abich-Preis und für seine produzentischen Leistungen bei „Dresden“, „Die Sturmflut“ und „Die Luftbrücke“ wurde er mit dem Bayerischen Fernsehpreis geehrt. 2007 erhielt er darüber hinaus den Schillerpreis der Stadt Mannheim sowie den ROMY als „Bester Produzent“. 

Seit dem Frühjahr 2008 verantwortet Nico Hofmann zusätzlich als Geschäftsführer und Filmproduzent die Aktivitäten der neu gegründeten UFA Cinema. Nico Hofmann ist Produzent bei „Hanni & Nanni“, „Tauben auf dem Dach (AT)“, „Teufelskicker“ und „Dschungelkind“.

Mit der Wiederbelebung des Kinobrands UFA, als eine der weltweit bekanntesten und traditionsreichsten Marken im Kinoproduktionsmarkt setzt Bertelsmann, die RTL Group und FremantleMedia ein deutliches Zeichen für die starke Bedeutung des Kinos auch im digitalen Zeitalter.

 

Filmprojekte in Vorbereitung

2009 „Dschungelkind“ (Produzent)
2010 „Das Wochenende“ (Produzent)
2010 „Die Mittagsfrau“ (Produzent)
2010 „Mieses Karma“ (Produzent)

Filmografie (Auswahl)

2009 „Hanni & Nanni“ (Produzent)
2009 „Teufelskicker“ (Produzent)
2009 „Tauben auf dem Dach (AT)“ (Produzent)

Auswahl an Produktionen

2000 "Der Tanz mit dem Teufel-Die Entführung des Richard Oetker" (Sat.1) Regie: P. Keglevic
2000 "Bobby" (ARD) Regie: Vivian Naefe
2000 "Der Tunnel" (Sat.1) Regie: Roland Suso Richter
2001 "Berlin - Sinfonie einer Großstadt" Regie: Thomas Schadt
2002 "Alltag" (ARD) Regie: Neco Celik
2002 "Zwei Tage Hoffnung" (ARD) Regie: Peter Keglevic
2002 "Wolfsburg" Regie: Christian Petzold
2002 "Eine Liebe in Afrika" (ARD) Regie: Xaver Schwarzenberger
2003 "Stauffenberg" (SWR) Regie: Jo Baier
2003 "Carola Stern - Doppelleben" (BR/WDR) Regie: Thomas Schadt
2003 "Yugotrip" (SWR) Regie: Nadya Derado
2004 "Einmal so wie ich will" (ZDF) Regie: Vivian Naefe
2004 "Kein Himmel über Afrika" (ARD) Regie: Roland Suso Richter
2005 "Die Sturmflut" (RTL) Regie: Jorgo Papavassiliou
2005 "Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei" (Sat.1) Regie: Dror Zahavi
2005 "Dresden" (ZDF) Regie: Roland Suso Richter
2005 "Nicht alle waren Mörder" (ARD) Regie: Jo Baier
2005 "Kahlschlag" (SWR) Regie: Patrick Tauss
2005 "Ein toter Bruder" (BR) Regie: Stefan Krohmer
2006 "Die Flucht" (ARD) Regie: Kai Wessel
2006 "Der geheimnisvolle Schatz von Troja" (Sat.1) Regie: Dror Zahavi
2006 "Verrückt nach Clara" (Pro7) Regie: Sven Bohse
2007 "Die Patin" (RTL) Regie: Miguel Alexandre
2007 "Das Wunder von Berlin" (ZDF) Regie: Roland Suso Richter
2007 "Donna Leon - Wie durch ein dunkles Glas (AT)" (ARD) Regie: Sigi Rothemund
2007 "Donna Leon - Suffer the little children (AT)" (ARD) Regie: Sigi Rothemund
2007 "Mitte 30" (BR) Regie: Stefan Krohmer
2007 "Liebe und Tod in Chile" (ZDF) Regie: Jörg Grünler
2007 "Mogadischu (AT)" (ARD) Regie: Roland Suso Richter
2007 "Willkommen zuhause (AT)" (SWR) Regie: Andreas Senn
2008 „Gesang der Wale“ (ZDF) Regie: Philipp Kadelbach
2008 „LaBréa“ (ARD) Regie: Sigi Rothemund
2008 „Der Vulkan“ (RTL) Regie: Uwe Janson
2008 „Schicksalstage in Bangkok“ (ARD) Regie: Hartmut Griesmayr
2008 „Dutschke“ (ZDF) Regie: Stefan Krohmer

Auswahl an Regiearbeiten

1998 "Solo für Klarinette"
1997 "Es geschah am helllichten Tag"
1996 "Tödliche Wende" (ZDF)
1995 "Der große Abgang"
1995 "Der Sandmann"
1993 "Schulz & Schulz IV" (ZDF)
1993 "Schulz & Schulz V"
1991 "Tatort - Tod im Häcksler" (ARD)
1988 "Land der Väter, Land der Söhne"
1986 "Der Polenweiher"